Energie speichern mit Hohlkugeln am Meeresgrund

erneuerbare-energie-HohlkugelnDie deutsche Bundesregierung hat das Ziel ausgerufen, bis zum Jahr 2050 die Hälfte des gesamten Energiebedarfs mit regenerativen Energien zu decken.

Vor allem die Windenergie kann jedoch elektrische Leistung oftmals nicht in dauerhaften Strom übertragen, da es an Energiespeichern mangelt.

Experten gehen davon aus, dass rund ein Viertel der Leistung, die in Offshore-Windparks erzeugt wird, nicht genutzt werden kann.

Hohlkugeln könnten die Energiespeicherung bei regenerativen Energien verbessern

Hohlkugeln aus Beton, die am Meeresboden verankert werden, greifen das Prinzip der Pumpspeichertechnik auf und sollen elektrische Leistung effizient speichern können.

Die Hohlkugeln am Meeresgrund dienen dabei als Wasserspeicher. Sobald Strom benötigt wird, flutet ein Mechanismus eine der Hohlkugeln. Das Wasser treibt daraufhin eine Turbine an, die den erzeugten Strom direkt ans Stromnetz liefert.

Falls kein Strom benötigt wird, wird Wasser aus der Kugel gepumpt, sodass während dieser Phase Strom gespeichert werden kann. Ein großer Offshore-Windpark könnte mit circa 200 Betonkugeln 4 Gigawatt Strom innerhalb von wenigen Stunden liefern.

Noch befindet sich diese Speichertechnologie in der Testphase, doch bereits in 5 Jahren könnte das Problem der unzuverlässigen Speicherung elektrischer Leistung gelöst sein.

Bild von Holger Wirth via flickr.com

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