Wir funktioniert eigentlich so eine Solaranlage

Das Sonnenlicht landet auf Ihrem Dach und wird in Elektrizität verwandelt. Der Schlüssel zu diesem modernen Wunder ist die Photovoltaik. Wie das mit der Solaranlage funktioniert, lesen Sie am besten selbst.

Das Funktionsprinzip der Photovoltaikanlage

Das Kernstück der Solaranlage ist die Solarzelle, wobei meistens 60 Solarzellen in einem Solarmodul zusammengefasst sind. Die Solar panels auf einem Hausdach bestehen aus 10 bis 100 solcher Solarmodule. Das großartige an den Solarzellen ist, dass sie gar keine volle Sonneneinstrahlung brauchen, sondern nur Licht, und das funktioniert auch bei bewölktem Himmel. Die Solarzellen bestehen aus Silikon, einem perfekten Halbleiter. Sie absorbieren das Tageslicht, das aus winzigen Energieträgern (Photonen) besteht.

Treffen diese auf das Silizium, werden negativ geladene Elektronen freigesetzt und wandern zu den Leiterbahnen. Gleichzeitig wandern die positiv geladenen Teilchen zum Rückseitenkontakt. Da sich negative und positive Teilchen gegenseitig anziehen, eine direkte Verbindung aber durch die Grenzschicht verhindert wird, nehmen die Elektronen den „Umweg“ über die angeschlossene elektrische Leitung. So wird in den Solarzellen Gleichstrom erzeugt, der zum Wechselrichter fließt, wo er in Wechselstrom umgewandelt wird, so dass er ins öffentliche Netz passt.

Die Effizienz der Solarzelle

An Sonnentagen fließt der Energieüberschuss ins öffentliche Netz, während bei Schlechtwetter mehr Strom verbraucht wird, als die Photovoltaikanlage produziert. Dann wird Strom aus dem Netz eingespeist. Die verwendeten Solarzellen unterscheiden sich im Wirkungsgrad der Stromerzeugung, im Reinheitsgrad und in der Kostenhöhe. Die üblichen kristallinen Solarzellen sind desto stabiler, je dicker das Glas ist. Dünnschichtzellen hingegen eignen sich gut für große Flächen, weil sie diffuses Licht besser sammeln.

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