Was bei der Konstruktion für die Solaranlage zu beachten ist

Sich selbst mit Energie zu versorgen und so unabhängig zu sein und keine hohen Strompreise mehr zahlen zu müssen, das ist der Wunsch vieler Hausbesitzer. Da muss zum Beispiel eine eigene Sola2ranlage her, um diesen Wunsch zu erfüllen. Wer gewillt ist, hier ein wenig zu investieren, hat meist kein Problem damit, das richtige Modell zu finden. Und sollte man nicht die ganze Energie selbst verbrauchen können, die man mit der Anlage produziert, dann lässt sich der überschüssige Strom ins öffentliche Netz einspeisen und damit sogar noch ein wenig Geld verdienen. Solaranlage

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Wie bei so vielem kommt es aber auch bei der Solaranlage auf dem Privatdach auf die richtige Konstruktion an. Diese muss in erster Linie stabil sein. Es beginnt also bei der Unterkonstruktion, die mit der richtigen Verschraubung auf dem Dach angebracht werden muss. Man kann sich vorstellen, dass es nicht einfach nur mit einer losen Verankerung getan ist. Die passende Schraube ist deshalb für das Gestell enorm wichtig. Auf Ziegeldächern zum Beispiel muss das Solarmodul oft mit einer Sechskantschraube auf dem Sparren befestigt werden, wozu die Dachziegeln an der Stelle entsprechend entfernt werden müssen.

Für Stahlkonstruktionen bei Solarmodulen eignen sich beispielsweise auch Stockschrauben. Das ist in dieser Form selbst dann nötig, wenn man es mit einem Flachdach zu tun hat. Schrauben und ähnliche Utensilien müssen in jedem Fall ans Werk, man will schließlich nicht, dass die Anlage nicht stabil festgemacht wird und beim nächsten Sturm deshalb vom Dach weht.

Bevor die Solaranlage aber auf dem Dach montiert wird, muss natürlich erst einmal die geeignete Lage dafür gefunden werden. Am effektivsten ist die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrisch nutzbare Energie, wenn das Solarmodul Richtung Süden zeigt, wie man sich sicher denken kann. Die Sonne steht um die Mittagszeit im Süden und gibt um diese Zeit das stärkste Licht ab. Entsprechend wird so die meiste Energie gewonnen. Praktischer ist es da, wenn man ein Flachdach zur Verfügung hat, denn wenn keine anderen Gebäude oder beispielsweise Bäume im Weg sind, dann kann man als Hausbesitzer so selbst entscheiden, wie man die Anlage ausrichtet, im Idealfall natürlich in Richtung Süden. Da hier der Neigungswinkel von Natur aus aber meist zu gering ist, muss man eine entsprechende Vorrichtung beim Fachmann kaufen, die diesen Winkel für die Anlage ersetzen kann.

Da es sich bei der Gewinnung von Energie durch eine Solaranlage nicht nur um eine effektive Art und Weise handelt, sich selbst mit Strom und Wärme zu versorgen, sondern auch um eine besonders umweltfreundliche, kann dieser Schritt jedem Hausbesitzer nur ans Herz gelegt werden. Zum einen macht man sich nämlich so unabhängig von der Branche der Energieversorger, die die Verbraucher in manchen Fällen preistechnisch immer wieder über den Tisch ziehen, zum anderen unterstützt man eine schonende und sparsame Methode der Energiegewinnung. Durch die bisher in Deutschland errichteten Solaranlagen konnten schon knapp 200 Millionen Liter Heizöl eingespart werden, Tendenz steigend. Es ist der persönliche Beitrag, den jeder von uns zur Energiewende leisten kann.

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