Heizen und kühlen mit einem Gerät – Wärmepumpen sorgen für angenehme Raumtemperaturen zu jeder Jahreszeit

Energie durch Photovoltaik bei der Waermepumpe
Bei kompakten Wärmepumpenanlagen sind alle technischen Komponenten in einem einzigen Gehäuse zur Außenaufstellung untergebracht.
Foto: djd/Neura AG

Im Winter energiesparend heizen, im Sommer mit vergleichsweise geringem Stromverbrauch kühlen: Diese beiden Disziplinen vereint die Wärmepumpe in einem einzigen Gerät.

Die Technologie arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie jeder Kühlschrank: Ein thermodynamischer Prozess entzieht auf der einen Seite Wärme – er kühlt also -, während auf der anderen Seite Wärme auf einem höheren Temperaturniveau abgegeben wird.

„Plug & Heat“: Kompakte Wärmepumpe schnell und einfach im Garten einbauen

Die Technik zum Heizen und Kühlen lässt sich beispielsweise dank des „Plug & Heat“-Prinzips, das der Hersteller Neura entwickelt hat, ganz einfach fürs eigene Zuhause nutzen. Bei Geräten wie der „NDA Nano Cooling“ sind der Ventilator, der die Luft ansaugt, Wärmetauscher und Wärmepumpe komplett in einem einzigen Gerät untergebracht.

Es müssen keine Kühlmittelleitungen verlegt werden, wie sie bei sogenannten Split-Geräten nötig sind, bei denen der Ventilator im Freien, die Wärmepumpe selbst dagegen im Haus untergebracht ist. Bei den kompakten Wärmepumpen sind Aufstellung und Anschluss ohne weiteres im Laufe eines Tages möglich. Das Gerät wird außerhalb des Hauses aufgestellt und findet dank der kompakten Abmessungen auch in einem kleinen Garten Platz. Ein separater Heizungskeller ist nicht mehr nötig. Lediglich ein Warmwasserspeicher im Haus ist sinnvoll, wenn auch der Warmwasserbedarf über die Wärmepumpe gedeckt werden soll.

Kühlung ohne Zugluft und Ventilatorgeräusche

Die Geräte, über die es auf www.neura.de mehr Informationen gibt, liefern Heizungstemperaturen bis über 60 Grad und sind daher auch in der Modernisierung für bestehende Heizungsinstallationen einsetzbar. Die Kühlfunktion, die den Wärmepumpenprozess im Prinzip einfach umkehrt, wird am besten über eine Fußbodenheizung aktiviert. Sie liefert im Winter die Wärme in den Raum, im Sommer dagegen leitet sie sie ab. Der Vorteil dieser Art von Flächenkühlung gegenüber handelsüblichen Klimageräten ist, dass die Abkühlung völlig geräuschlos und ohne unangenehme Zugluft im Raum erfolgt.

Gute Kombination: Wärmepumpe und Photovoltaik

Wärmepumpen beziehen rund ein Viertel der erzeugten Wärmeenergie aus Strom. Stammt dieser aus erneuerbaren Quellen wie der Photovoltaik (PV), dann ist die Wärmepumpe konsequent grün. Besitzer einer PV-Anlage können den selbst erzeugten Strom zum Teil für den Betrieb der Wärmepumpe einsetzen. Das lohnt sich doppelt, da das aktuelle Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Vergütungen für den Selbstverbrauch von PV-Strom vorsieht. Auf www.neura.de gibt es mehr Informationen zur Nutzung der Wärmepumpentechnik.

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