Gibt es Vorschriften oder echte Siegel für Öko-Strom?

erneuerbare-energie-oeko-stromVerschiedene Label im Bereich Öko-Strom machen den Markt transparent und die Angebote überprüfbar. Besonderes Augenmerk sollten Sie auf den Unterschied zwischen Gütesiegeln und Ökostromzertifikaten legen. Allumfassende Garantien oder Siegel gibt es leider nicht.

Zertifikate und Siegel

Verschiedene Prüfstellen kümmern sich darum, dass gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Verlässliche Auskunft über Herkunft und Zusammensetzung des Stroms erhalten Sie durch die Ökostromzertifikate. Entscheidend für deren Vergabe ist die Zusammensetzung des Stroms. Es ist üblich, die Ökostrom-Zertifikate zu handeln. Ein Zertifikat sagt nichts über die Zusammensetzung des Stroms aus. Über die Qualität eines Ökostromtarifs gibt Ihnen das Gütesiegel Auskunft. Dieses ist in den meisten Fällen die Voraussetzung, einen bestimmten Anteil der Einnahmen zur Errichtung neuer Anlagen zwecks regenerativer Stromerzeugung zu investieren. Gleichzeitig sollen die vorhandenen Anlagen ein gewisses Alter nicht überschreiten.

Zahlreiche Prüfstellen kontrollieren

Eine bekannte Prüfstelle für den Strom ist unter anderem der TÜV. Das Zertifikat „Geprüfter Ökostrom“ des TÜV Nord bestätigt, dass der Strom vollständig aus erneuerbaren Energien kommt und diese Produkte einen wirklichen Beitrag zum Ausbau regenerativer Energien leisten. Der öffentliche Kriterienkatalog „Geprüfter Ökostrom nach dem TÜV NORD CERT Standard A75-S026-1“ gewährt einen Einblick auf die Schwerpunkte, die der TÜV bei seinen Überprüfungen setzt. Dazu gehören z.B. die Nachweispflichten zur Erzeugung und Herkunft. Es gibt viele weitere Zertifikate und Siegel für Öko-Strom. Dazu gehört das Gütesiegel „OK-power“, welches der Verein EnergieVision e.V. vergibt.

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Wir funktioniert eigentlich so eine Solaranlage

Das Sonnenlicht landet auf Ihrem Dach und wird in Elektrizität verwandelt. Der Schlüssel zu diesem modernen Wunder ist die Photovoltaik. Wie das mit der Solaranlage funktioniert, lesen Sie am besten selbst.

Das Funktionsprinzip der Photovoltaikanlage

Das Kernstück der Solaranlage ist die Solarzelle, wobei meistens 60 Solarzellen in einem Solarmodul zusammengefasst sind. Die Solar panels auf einem Hausdach bestehen aus 10 bis 100 solcher Solarmodule. Das großartige an den Solarzellen ist, dass sie gar keine volle Sonneneinstrahlung brauchen, sondern nur Licht, und das funktioniert auch bei bewölktem Himmel. Die Solarzellen bestehen aus Silikon, einem perfekten Halbleiter. Sie absorbieren das Tageslicht, das aus winzigen Energieträgern (Photonen) besteht.

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Gibt es Förderungen für private Solaranlagen?

erneuerbare-energie-solaranlageSolarenergie als eine saubere Energiequelle kann auf vielfältige Art und Weise Förderungen erfahren. Dabei gibt es für private Solaranlagen verschiedene Förderprogramme bei Photovoltaik (Stromerzeugung) und Solarthermie (Solarwärmeanlagen).

Strom vom eigenen Dach

Die Photovoltaik wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, gefördert. Es wurde im August 2014 zuletzt reformiert. Förderung und Vergünstigungen gibt es weiterhin für Kleinanlagen auf dem eigenen Dach. Sie dürfen eine Nennleistung bis zu 10 kWp aufweisen. Dabei sind die Fördermöglichkeiten sehr unterschiedlich, Sie sollten sich ausführlich beraten lassen. Die Einspeisevergütung ist staatlich garantiert. Über die KfW-Bankengruppe können Sie günstige Kredite für Ihre geplanten Photovoltaikanlagen erhalten, auch Solarstromspeicher werden gefördert. Der Tilgungszuschuss beträgt dabei bis zu 660,00 Euro pro kWp PV-Leistung.

Die Sonne bringt Wärme ins Haus

Solarthermie ist eine weitere private Nutzung der Sonnenenergie. Sie können dafür bei der KfW-Bankengruppe oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Unterstützung beantragen. Die Förderung zur Solarthermie wird durch die KfW mit zinsgünstigen Krediten im Bereich von 50000,00 Euro bei Neubauten und 75000,00 Euro bei der Haussanierung gewährt. Das BAFA gibt zur Förderung der Solarthermie im Bestandsbau Mittel weiter. Hier können Sie unter anderem den Mindestförderbetrag in Höhe von 2000,00 Euro für thermische Solaranlagen erhalten, welche Warmwasser aufbereiten und zur Heizungsunterstützung dienen. Die Kollektorfläche kann dabei bis zu 14 Quadratmetern groß sein. Wenn Ihre Anlage eine Größe von 11 bis 40 Quadratmeter hat, so bekommen Sie weitere 140,00 Euro pro Quadratmeter begonnener Kollektorfläche.

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Ein nachwachsender Rohstoff: Hanf

Nicht nur robust, sondern auch lässig sind Hanftaschen, Hanfrucksäcke und Kleidung. Die Fertigung von Geweben aus Hanf besitzt schon eine lange Tradition. In der heutigen Zeit, in der immer mehr Wert darauf gelegt wird, dass nachhaltig produziert wird und erneuerbare Energie für die Herstellung von Produkten verwendet wird, rückt Hanf als Werkstoff wieder in den Fokus.

Wenig Fläche, viel Ernte

Die Hanfpflanze selber, ist besonders effektiv im Anbau. Je nach Anbaugebiet können pro Jahr bis zu drei Ernten eingefahren werden. Für die Herstellung von Stoffen, werden die Pflanzenstiele verwendet. Aus den Blättern kann Hanftee zubereitet werden und die Hanfsamen runden die Ernährung von Mensch und Tier ab. Hanfsamen können zur Ölgewinnung und als Cerealie verwendet werden.

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Erneuerbare Energien in Fertighäusern nutzen

Moderne Fertighäuser warten mit sehr niedrigen Energiekosten auf und nutzen auf vielfältige Weise die Möglichkeiten, die erneuerbare Energien bieten.

Häuser verbrauchen 40 Prozent unserer Energie

Laut der Dülmener Zeitung wurden in Deutschland im Jahre 2015 schon 30 Prozent des gesamten Stroms mithilfe von erneuerbaren Energien erzeugt. Bis 2035 soll dieser Anteil sogar auf 55 bis 60 Prozent gesteigert werden.

Ein entscheidender Faktor zum Erreichen dieses Ziels ist die Energieeffizienz von Gebäuden. Denn diese verbrauchen bei uns rund 40 Prozent der gesamten Energie. Aus diesem Grunde arbeitet die Fertigbaubranche schon seit Jahren daran, Häuser zu entwickeln, welche den modernsten Energiestandards entsprechen.

Energiesparen beginnt bereits bei der Materialwahl

Dies beginnt bereits bei der Materialwahl: Die meisten Fertighäuser werden aus Holz gebaut. Holzhäuser sind im Sommer schon kühl und halten im Winter besonders gut die Wärme. Holz passt sich gut äußeren Umwelteinflüssen und wechselnden Temperaturen an und sorgt im Haus für ein sehr angenehmes und gesundes Klima.

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Die besten Bücher zum Thema regenerative Energien

Erneuerbare Energie ist auf dem Vormarsch, damit geht der Ausbau der dezentralen Erzeugung voran, gepaart mit innovativen Ideen und Dienstleistungen. Zuverlässigkeit und Sicherheit stehen dabei immer im Mittelpunkt der Bemühungen. Mit einem Buch können Sie sich Überblick verschaffen.

Buch bleibt zentrales Medium

Gerade beim Thema der regenerativen Energien ist die Informationsbreite groß und unüberschaubar. Wenn Sie im Netz suchen, finden Sie ein ausuferndes Für und Wider zur Problematik. Sie würden sich hier viele Tage lang förmlich „festlesen“, ohne zu einem richtigen Ergebnis zu kommen. Literatur zum Thema wäre da besser.

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LED Strahler sparen Energie

Gerade auf Baustellen wird oft relativ unbewusst mit Energie umgegangen. Wenn sich aber konkret niemand dafür verantwortlich fühlt zu sehen, was genau im Verlauf einer Bauphase für die Ausleuchtung ausgegeben wird, kann man schon von einem Fass ohne Boden sprechen.

Auf manchen Baustellen brennen – auch aus Sicherheitsgründen – Tag und Nacht die Lampen. hier besteht also ein großes Sparpotential. Das Thema Energieeffizenz auch auf dem Bau ist also ein mehr oder weniger drängendes Problem, dem man sich bei der Planung des Budgets auch stellen sollte. Dass LED Baustrahler gegenüber herkömmlichen Systemen der Beleuchtung sehr viel günstiger sind, hat sich aber doch herum gesprochen.

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Stromquellen 2015 in Deutschland

Der Ausbau erneuerbarer Energien wird stetig gefördert, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2000, das wesentlich zur Energiewende beiträgt, konnte der prozentuale Anteil regenerativer Energien an der Stromerzeugung immer stärker anwachsen. Wichtige Instanz für das Jahr 2015 war die Reform des EEG 2014. Vierzehn Jahre später mussten einige Ziele von 2000 angepasst und erweitert und vor allem die Förderung optimiert werden. Ziel ist es nun, 2025 einen Anteil zwischen 40 und 45% zu erreichen. Regenerative Energie soll dazu beitragen, fossile Energieträger Stück für Stück abzulösen. Erste Entwicklungen nach der Reform zeigen sich im Jahr 2015, für das die Bilanzen bereits vorliegen.

Anteil erneuerbarer Energien wächst weiter

Insgesamt beträgt der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Bruttostromerzeugung 2015 29,9%. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit ein Zugewinn von 4,1% zu verzeichnen. Prozentual am meisten gewachsen und damit auf dem ersten Platz unter den erneuerbaren Energieträgern ist die Windkraft, die mit 13,3% um 50% gewachsen ist.

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