Energieeffizienz im Bauwesen

energie-sparen-klimaschutz-durch-energieeffizientes-bauenSchonung unserer natürlichen Ressourcen ist gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung, das betrifft vor allem auch das Thema Bauen. Natürliche Regenerationsfähigkeit und Ressourcennutzung sind im Bauwesen gefragt wie noch nie. Die Forschung beschäftigt sich aus diesem Grund mit der Nanotechnologie und wie diese in der Baubranche Nutzen bringend eingesetzt werden kann.

Zahlreiche Forschungsergebnisse haben bereits große Fortschritte im Nutzen der winzigen Nanoteilchen für den Werkstoffbereich gebracht. Ziel ist es, die Funktionen und Eigenschaften von Baumaterialien so zu wandeln, dass sie leichter, dünner und belastbarer werden. Das betrifft vor allem die Nanotechnologie für zementgebundene Werkstoffe.

Beton in Hightech-Bauweise

Ein solcher Hightech-Werkstoff ist der ultrahochfeste Beton, dieser ist dank der Nanotechnologie wesentlich fester als der bauübliche Beton. Dadurch werden zukünftige Bauvorhaben um ein Vielfaches wirtschaftlicher und sie sind trotzdem qualitativ wesentlich hochwertiger als bisherige Bauten.

Ein weiterer Vorteil ist die Sparsamkeit, durch die neue Technologie können Bauvorhaben wesentlich sparsamer abgewickelt werden. Erneuerbare Energien werden vor allem bei Niedrigenergiehäusern eingesetzt. Moderne Häuser in Niedrigenergiebauweise haben einen wesentlich geringeren Energieverbrauch und sind dadurch viel umweltschonender.

Das energieeffiziente Haus

Grundlage für jedes energieeffiziente Haus ist natürlich die Wärmedämmung. Dabei spricht der Fachmann vom sogenannten U-Wert, früher wurde er auch K-Wert genannt. Bei Niedrigenergiehäusern muss der Dämmwert der Außenwand unter 0,2 Watt pro Quadratmeter Kelvin, kurz auch W/m²K betragen. Massive Wände in moderner Bauweise erreichen und unterschreiten diesen Wert, zusätzlich können Ziegel den Feuchtigkeitshaushalt regulieren. Bei aktuellen Energieeffizienzhäusern liegt der U-Wert bei 0,1, damit bleibt auch im Winter die Wärme im Haus und kann nicht nach außen entweichen. Im Sommer sorgen die Werte wiederum dafür, dass die Hitze nicht ins kühle Hausinnere gelangt.

Doch nicht nur die Dämmung der Wände ist von großer Bedeutung, auch die Fenster müssen dementsprechend wärmegedämmt sein. Beim Einbau müssen natürlich auch die Fugen und Ritzen mit Dämmmaterial hinterfüllt werden, damit es zu keinem Wärmeverlust kommt. All diese Maßnahmen mit modernster Haustechnik kombiniert, ergeben ein immenses Energieeinsparungspotenzial, welches nicht nur die Geldbörse schont, sondern auch die Umwelt.

Bild von MaxLeMans via flickr.com

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