Ein nachwachsender Rohstoff: Hanf

Nicht nur robust, sondern auch lässig sind Hanftaschen, Hanfrucksäcke und Kleidung. Die Fertigung von Geweben aus Hanf besitzt schon eine lange Tradition. In der heutigen Zeit, in der immer mehr Wert darauf gelegt wird, dass nachhaltig produziert wird und erneuerbare Energie für die Herstellung von Produkten verwendet wird, rückt Hanf als Werkstoff wieder in den Fokus.

Wenig Fläche, viel Ernte

Die Hanfpflanze selber, ist besonders effektiv im Anbau. Je nach Anbaugebiet können pro Jahr bis zu drei Ernten eingefahren werden. Für die Herstellung von Stoffen, werden die Pflanzenstiele verwendet. Aus den Blättern kann Hanftee zubereitet werden und die Hanfsamen runden die Ernährung von Mensch und Tier ab. Hanfsamen können zur Ölgewinnung und als Cerealie verwendet werden.

Die Hanfpflanze selber, die als Nutzpflanze weltweit angebaut wird, enthält kein THC. Der Rauschstoff findet sich lediglich in der Cannabispflanze, die der Nutzhanfpflanze optisch sehr ähnelt.

Problemloser Anbau

Hanf ist sehr genügsam und einfach anzubauen. Die landwirtschaftlichen Betriebe, die Nutzhanf anbauen, besitzen eine Genehmigung für den Anbau und einen Saatgutnachweis, der aussagt, dass die angebauten Hanfpflanzen kein THC beinhalten. Die Herstellung von Hanftaschen, Hanfrucksäcke und Kleidung, ist daher nicht nur nachhaltig, sondern auch vegan. Die Transportwege sind kurz, wenn der Hanf als Werkstoff in der Region angebaut und verarbeitet wurde.

Kritischer Vergleich zu anderen Materialien

Im Gegensatz zu anderen Materialien, die in der Bekleidungsproduktion eine Rolle spielen, wie z. B. Viscose, wird für die Weiterverarbeitung von Hanf wesentlich weniger Wasser und Energie benötigt. Da für die Produktionen zumeist erneuerbare Energie verwendet wird, brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Sie sich stylishe Mode oder Accessoires aus Hanf gönnen.

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