Eigenkompostierung – die Alternative zur Biotonne

Alles, was in die Biotonne darf, kann mit einem eigenen Komposter auch selbst verwertet werden. In manchen Gemeinden kann man damit die kostenpflichtige Biotonne sogar einsparen. Foto: djd/Otto Graf
Alles, was in die Biotonne darf, kann mit einem eigenen Komposter auch selbst verwertet werden. In manchen Gemeinden kann man damit die kostenpflichtige Biotonne sogar einsparen.
Foto: djd/Otto Graf

Selbst Humus erzeugen und Abfallgebühren sparen

(djd/pt). Schnittgut aus dem eigenen Garten sowie Obst- und Gemüsereste aus der Küche sind kein Abfall, sondern wertvolle Rohstoffe. Sie lassen sich durch Kompostierung einfach im Garten wiederverwerten.

Seit 2015 hat der Gesetzgeber die Biotonnenpflicht eingeführt. Das heißt, alle Kommunen müssen den Bürgern Biotonnen zur Sammlung organischer Abfälle zur Verfügung stellen. Die Kehrseite der Medaille: kostenlos gibt es die natürlich nicht. Dagegen ist die Eigenkompostierung nicht mit laufenden Kosten verbunden. „Wer Kompost als Gartendünger nützt, spart bares Geld für Dünger, erhält dauerhaft die Fruchtbarkeit des Bodens und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz“, meint Marcus Seyfried, Produktmanager beim Komposterspezialisten Garantia.

Zudem helfe die Rückführung in den organischen Kreislauf, den Müllberg zu verkleinern und damit Ressourcen in der Abfallentsorgung zu schonen, so Seyfried.

Oben einfüllen, unten entnehmen

Angenehmer Effekt der Selbstverwertung: Die Kompostierung senkt das Abfallvolumen um bis zu 30 Prozent. Einige Gemeinden fördern daher sogar die Anschaffung eines Komposters. Wer sich die Arbeit nicht unnötig schwer machen möchte, verwendet Komposter wie den „Thermo-King“ von Garantia. Der praktische Thermokomposter besitzt eine große Deckelöffnung und seitliche Entnahmeklappen, durch die sich der fertige Kompost einfach entnehmen lässt. Moderne Komposter werden aus umweltfreundlichem Recycling-Kunststoff hergestellt und sind UV- und witterungsbeständig. Garantia bietet Komposter von 280 bis 1.000 l Volumen. Mehr Infos unter www.garantia.de/komposter.

Auf die Befüllung kommt es an

Um den Verrottungsprozess zu starten, empfiehlt sich bei der Erstbefüllung sperriges Material wie zerkleinerte Zweige als unterste Schicht. Bei der weiteren Befüllung gilt: Die Mischung macht’s. Garten- und Küchenabfälle, sehr nasse und trockene Bio-Reste sollten möglichst gemischt eingefüllt werden. Für guten Kompost sollte der Aufstellort gut gewählt werden. Weitere Tipps für gelungenen Kompost findet der interessierte Gartenbesitzer in der kostenlosen Komposterfibel des Herstellers.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.