Prokon – der bisher größte Unfall der Energiewende.

strom-energie-einspeisungFür die einen ist Carsten Rodbertus ein grüner Zukunftsvisionär, andere bezeichnen den Chef des Windkraftunternehmens Prokon als durchtriebenen Anlegerbetrüger.

Wahrscheinlich ist er aber nur ein weiteres Opfer der finanziell entgleisten Energiewende.

Die Grundidee basierte auf den erneuerbaren Energien und war überzeugend.

Herr Rodbertus wollte sein Unternehmen niemals von Banken abhängig machen, daher sammelte er für seine Ideen rund um die erneuerbaren Energien Anlegergelder über sogenannte Genusscheine ein. Damit baute er Windparks, welche ihre Stromprodukte auf Basis der staatlich garantierten Einspeisevergütung verkauften, und somit in den ersten Jahren für alle Beteiligten sehr rentabel waren.

Die ständigen Kürzungen dieser Garantiepreise durch die wechselhafte Regierungspolitik schmälerten den Gewinn von Prokon, die Anlegerausschüttungen mussten zunehmend aus den stillen Unternehmensreserven getätigt werden.

Zwei Gründe trieben Prokon in die Insolvenz:

Die unberechenbare Politik bezüglich der Einspeisevergütung, speziell die plötzlichen Kürzungen waren der Anfang des Dilemmas.

Die Medien- und Verbraucherschützerkampagne gegen die Genussrechte und die dadurch verursachte Anlegerverunsicherung führte zu Panikverkäufen und letztendlich zur Prokon Insolvenz.

Bild von Markus Grossalber via flickr.com

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