Alles rund um regenerative Energien
Wohnen und Energie erzeugen - Das Eigenheim als Selbstversorger
Zukunftsweisende neue Gebäudekonzepte zeigen Wege und Strategien für das Wohnen von morgen auf. Unter den Stichworten "nachhaltiges Bauen", "Nutzung der Sonnenenergie" und "intelligente Vernetzung der Gebäudetechnik" verbergen sich innovative Ideen, die sich bereits umsetzen lassen.

Wie werden wir in Zukunft wohnen? Bauen und Technik Hand in Hand
Architektur- und Bauexperten sind sich einig, dass die intelligent vernetzte Gebäudetechnik, gepaart mit einer gut gedämmten Gebäudehülle und der effizienten Nutzung von Wohnraum, die Antworten sind auf die dringendsten Fragen nach dem Wohnen von morgen. "Ohne die Einbeziehung der durchdachten und vernetzten Steuerung der Gebäudetechnik geht es nicht", sagt Architekt Hannes Guddat, Mitglied des 25-köpfigen Teams der Technischen Universität (TU) Darmstadt, das ein international prämiertes Solarhaus entworfen und gebaut hat. 2007 gewann der deutsche Solarhaus-Prototyp den renommierten Architekturwettberweb "Solar Decathlon" in Washington D.C..
Die höchste Solaranlage Deutschlands
Der "Solarfonds Garmisch-Partenkirchen 2011" ist ein wichtiger Baustein bei der geplanten Klimaneutralität der Ski-WM 2011. Mit seiner Leistung von rund 1 Megawatt Peak (MWp) wird er über die nächsten 20 Jahre CO2-freien Strom liefern. Der Solarpark entsteht überwiegend auf Dächern der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen. Zu dem Fonds soll auch das höchste Dach Deutschlands - die Gipfelstation der Zugspitzbahn - gehören.
Biogas kann’s – Vorteile und Potenziale für Wirtschaft und Energieversorgung in ländlichen Regionen
Oberschwaben-Allgäu profitiert von Biogas – Regionalgruppe Südwürttemberg veranstaltete Tag der alternativen Energien
Freising Dank des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2009 (EEG) kommt die Biogasbranche nach den Krisenjahren 2007 und 2008 langsam wieder in Fahrt. Das EEG 2009 bietet die notwendige Investitions- und Planungssicherheit für alle Marktakteure. Somit ist es das wichtigste Instrument für den Ausbau der Biogasbranche und die Weiterentwicklung dieser klimafreundlichen Technologie.
Biogas spielt wegen seiner Speicherbarkeit schon heute eine wichtige Rolle im Konzert der Erneuerbaren Energien und ist daher unverzichtbar für die nachhaltige Energieversorgung in Deutschland. Biogas macht unabhängiger von teuren, unsicheren Energieimporten, schafft Arbeitsplätze und stärkt die Wirtschaftskraft in der Region.
Diese Potenziale der erneuerbaren Biogas-Energie standen im Blickpunkt des „Tages der alternativen Energien“, der am 30. Juli 2009 von der Regionalgruppe Südwürttemberg in Wangen (Allgäu) durchgeführt wurde.
Am Beispiel der Firma Schnell Zündstrahlenmotoren AG & Co.KG (Sitz in Wangen) wurden die positiven Auswirkungen von Biogas gerade für ländliche Wirtschaftsräume erläutert. Der Hersteller von Blockheizkraftwerken für Biogasanlagen hat in den vergangenen Jahren seine Produktionskapazitäten deutlich ausgebaut und beschäftigt aktuell etwa 120 Mitarbeiter. Damit ist Schnell zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der noch stark landwirtschaftlich geprägten Region aufgestiegen.
NaturWatt schwimmt beim grünen Strom ganz vorn

Oldenburg, März 2009. Als konsequenter Ökostromanbieter schwimmt NaturWatt gegen den herkömmlichen Strom – und das mit Auszeichnung: Das Freiburger Öko-Institut zählt den Haus- und Premiumstrom des Unternehmens zu Deutschlands Spitzenprodukten aus erneuerbaren Energien.
Bereits zum zweiten Mal landete NaturWatt unter den zehn besten bundesweiten Angeboten auf der EcoTopTen-Liste des Instituts.
Passivität der Verbraucher beschert Stromversorgern jährlich 800 Millionen Euro Mehreinnahmenit Blick auf die kommende Stromrechnung wird 2009 für viele Haushalte wieder ein teures Jahr. Nach Recherchen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de haben 670 Stromversorger Preiserhöhungen von bis zu 25 Prozent in den ersten Monaten des Jahres vorgenommen oder in den kommenden Wochen geplant. 11 Jahre nach der Liberalisierung des Strommarktes setzen somit viele Grundversorger, trotz verstärkter Konkurrenz, noch immer auf die Passivität der Kunden - bislang weitestgehend mit Erfolg.
Fehlende Dachflächen bremsen Wachstum der Solarenergie
Kapazitäten könnten deutlich schneller ausgeweitet werden - Solarunternehmen treten in Wettbewerb - Akquisition freier Flächen wird zunehmend schwieriger - Branche muss besser informieren und neue Strukturen schaffen. Nur ein Bruchteil der in Deutschland für die Installation von Solaranlagen geeigneten Dächer wird heute bereits zur Energieerzeugung genutzt. Dennoch entwickelt sich die Akquisition freier Flächen zunehmend zum Flaschenhals für die von der Solarindustrie angestrebte Ausweitung der Kapazitäten.Viele Immobilienbesitzer und -verwalter sind nach wie vor schlecht oder gar nicht über die Möglichkeiten informiert, freie Dachflächen zu verpachten und so auch ohne eigene Investitionen Erlöse aus der Gewinnung von Solarenergie zu generieren. Größte Photovoltaik-Anlage in Hanau in Betrieb
Rotieren für erneuerbare EnergieRotorblätter sind das Herzstück einer Windenergieanlage. In dem schnell wachsenden Markt, der zunehmend auch die flachen und tiefen Küstengewässer (Onshore und Offshore Anlagen) erobert, werden die Anlage immer größer und leistungsfähiger. Gleichzeitig wachsen die inneren und äußeren Beanspruchungen und auch die Anforderungen an Haltbarkeit und Ermüdungssicherheit über einen Zeitraum von 20 Jahren und mehr. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass noch vergleichsweise viele Schäden an existierenden Rotorblättern entstehen können. |



