Eine Windenergieanlage besteht — vereinfacht gesagt — aus einem Fundament, einem Turm, einer Gondel, den Rotorblättern und dem Generator. Der Generator befindet sich in der Gondel sowie auch die Überwachungs-, Regel- und Steuerungselektronik. Die Gondel ist übrigens frei beweglich auf dem Turm gelagert, damit sich diese immer in die entsprechende Windrichtung drehen kann. Mit Hilfe der Rotorblätter wird die Strömungsenergie des Windes in Rotationsenergie umwandelt und dem Generator zugeführt. Der Generator wandelt die Energie des Windes in elektrische Energie um. Diese wird dann ins Stromnetz eingespeist. Je stärker der Wind weht, desto höher ist der Ertrag. Um bei zu starkem Wind Schäden zu vermeiden, werden die Rotorblätter aus dem Wind gedreht und die Anlage damit stillgelegt. Die Parndorfer Platte bietet aufgrund der so genannten „Winddüse” zwischen dem Leithagebirge und den kleinen Karpaten ideale Bedingungen für die Errichtung von Windenergieanlagen. Außerdem wird das Gebiet weitgehend landwirtschaftlich genutzt. 1997 wurden die ersten Windräder mit einer Leistung von 600 Kilowatt in Zurndorf aufgestellt. Seither hat sich viel getan. Die heutigen Anlagen bringen ein Vielfaches an Leistung. Zwei besonders leistungsstarke Windenergieanlagen werden zurzeit in Potzneusiedl errichtet. Die beiden Anlagen der Type Enercon E126 haben eine Leistung von je 7,5 Megawatt. Sie sind die weltweit leistungsstärksten Windenergieanlagen. Über 4.000 Haushalte kann eine dieser …
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