Erneuerbare Energien – Eine kurze Übersicht

Erneuerbare Energien sind Energieträger die im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen, oder welche sich schnell wieder erneuern können. Erneuerbare Energien gelten heute als wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik und als Energiewende. Zu den erneuerbaren Energien gehören Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlung, Erdwärme und nachwachsenden Rohstoffe, aber auch sekundäre Energieträger wie Elektrizität, Wärme und Kraftstoff werden oft recht unpräzise als erneuerbare Energien bezeichnet Elektrizität aus erneuerbaren Energien wird auch Grünstrom und Ökostrom genannt.

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Erneuerbare Energie in allen Köpfen unterwegs

Das Thema Erneuerbare Energie ist in allen Köpfen derzeit unterwegs und es scheint kein Ende zu geben. Ständig werden Diskussionen darüber geführt, ob und inwiefern sich Erneuerbare Energie lohnt und es werden Vergleiche zwischen konventionellen Energiequellen und regenerativen Energiequellen geführt. Hinter dem Begriff verbirgt sich eben die Energiegewinnung durch regenerative Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme.

Regenerative Energie in Deutschland

Alleine in Deutschland hat dieses Thema einen sehr hohen Stellenwert gewonnen und scheint viele andere Probleme momentan in den Schatten zu stellen. Der Begriff Erneuerbare Energie ist vor allem deshalb populär geworden, weil es Alternativen zu den fossilen Brennstoffen geben muss. Diese werden in den nächsten Jahrzehnten und vielleicht sogar erst in wenigen Jahrhunderten sehr knapp werden. So wurde im Jahr 2009 die Reichweite von Erdöl auf 41 Jahre, 62 Jahre bei Erdgas und bei Steinkohle auf 124 Jahre geschätzt. Weiterlesen Erneuerbare Energie in allen Köpfen unterwegs

Die Zukunft der Mobilität in Deutschland

Wir leben in interessanten Zeiten. Wir erleben gerade am eigenen Leib, wie sich wichtige Alltagstechnologien entscheidend weiterentwickeln und verändern. Es stellt sich die Frage, wie wir uns in Zukunft fortbewegen werden. Das Thema erneuerbare Energie ist dabei in aller Munde. Doch wie wird es voraussichtlich unsere Mobilität beeinflussen?

Regenerative Energie für die mobile Zukunft

Das Zeitalter der Verbrennungsmotoren neigt sich unwiderruflich dem Ende entgegen. Bereits seit einigen Jahren erfreuen sich Hybrid-Fahrzeuge wachsender Beliebtheit. Durch die intelligente Kombination von Elektro- bzw. Gas- und Verbrennungsmotor kann hier eine beachtliche Menge an Treibstoff eingespart werden.
Reine Elektrofahrzeuge gibt es schon länger. Allerdings stagnierte ihre Entwicklung für lange Zeit. Insbesondere die meist sehr geringe Reichweite und der schlechte Ausbau der Infrastruktur verhinderten, dass sie sich durchsetzen konnten. Neue Entwicklungen, beispielsweise die der Firma Tesla, haben die Situation aber auch hier grundlegend geändert. Die Deutsche Post ergänzt ihre Fahrzeugflotte aktuell mit StreetScootern. Diese rein elektrisch angetriebenen Lieferfahrzeuge sorgen nicht nur für saubere Luft, sondern sind auch überaus leise.

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Ökologisches Handeln fernab von Energie: 3 Dinge die man aus Unkraut machen kann

Sie werden verwundert, wie wertvoll das angebliche Unkraut sein kann. Nicht nur das viel Geld für die Entfernung mit einem Unkrautvernichter unter Umständen mit gefährlichen Substanzen herausgeworfen wird, es ist jammerschade, dass bei vielen Menschen kaum Wissen vorhanden ist, wie nützlich diese Pflanzen eigentlich sind.

Die Wunderwelt des Unkrautes

Wer Salat verfeinern möchte, kann die jungen Blätter des Löwenzahns verwenden. Doch ebenso die halb-geöffneten Blüten der Gänseblumen machen sich dekorativ auf Ihren frischen Salat. Die Blüten sind mit ihrem nussähnlichen Geschmack äußerst lecker. Wer von den Heilwundern der Brennnessel weiss, kann die jungen Pflanzen bei einer Entzündung der Gelenke einsetzen oder einen delikaten, frischen Brennnesselspinat herstellen. Aus dem getrockneten Breitwegerich oder dem Hirtentäschel, können Sie einen wunderbaren Tee zusammenbrauen.

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Wieviel Strom produziert ein Windrad eigentlich

erneuerbare-energie-WindkraftSie als Fan alternativer Energieformen wollen es ganz genau wissen: Wie viel Strom bringt ein Windrad denn pro Stunde zustande? Die Antwort wird Sie vielleicht etwas irritieren oder enttäuschen – denn nichts Genaues weiß man nicht!

Nun sind nicht alle Windräder gleich. Manche Windräder, gerade wenn sie neu sind, bringen es auf ordentliche Zahlen, wenn es um die Stromproduktion geht. Andere wiederum lahmen nach einer Weile etwas. Von daher sind die Betreiber von Anlagen, die mit Windkraft arbeiten, oft etwas unscharf in ihren Aussagen. Wenn Sie sich also im Internet informieren, werden Sie vermutlich sehr viel über die allgemeinen Meriten finden, die diese natürliche und nachhaltige Form der Energiegewinnung aufweist, aber weniger in Sachen genaue Zahlen.

Spannender noch: die Kosten

Auch wenn Sie ein Forschergeist sind, müssen Sie sich also erst einmal mit einem Pi mal Daumen begnügen oder eine eigene Recherche mit einem kleinen Windrad in Ihrem Garten anstellen. Das kann durchaus Spaß machen und Sie voll befriedigen. Aber am Ende des Tages kommt es für Sie als nicht im Garten Strom produzierenden Menschen doch nur darauf an, was Sie eine Kilowatt Stunde denn genau kostet. Auch hier kann das Internet eine große Hilfe sein. Stellen Sie einen Preisvergleich an und dann suchen Sie sich den nettesten Anbieter mit den besten Preisen heraus.

Sone und solche in Sachen Windkraftrad

Auch wenn die Zahl, also der genaue Ausstoß an Strom pro Stunde, nicht genau zu beziffern ist, ist es einfach spannend, sich vorzustellen, was in dem Bereich noch alles geht.

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Was ist eigentlich Biomasse?

Erneuerbare Energie aus dem nachwachsenden Rohstoff „Biomasse“ wird in Deutschland immer beliebter. Viele Orte besitzen sogar bereits eine eigene Biogasanlage. Doch wofür genau steht der Begriff eigentlich?

Abfälle als wertvoller Rohstoff

Biomasse ist ein relativ allgemeiner Sammelbegriff für alle organischen Stoffe, die von Lebewesen stammen: Von Pflanzenteilen bis hin zu Tieren inklusive ihrer Abfallstoffe zählt alles dazu. Im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien versteht man darunter jedoch größtenteils rein pflanzliche Materialien, die für die Energiegewinnung verwendet werden können. Das sind einerseits Holz sowie Abfälle aus Garten, Haus und Lebensmittelindustrie. Im Prinzip gehört alles dazu, was in die Biotonne oder auf den Kompost kommt, seien es Rasen, Laub oder Obst- und Gemüsereste. Andererseits zählen auch Mist und Gülle dazu, also pflanzliche und tierische Abfälle aus der Landwirtschaft. In Deutschland werden zusätzlich speziell Pflanzen angebaut, um den steigenden Bedarf zu decken.

Verwendung von biologischer Masse

Die typischen Einsatzgebiete sind die Erzeugung von Strom und Heizenergie. Die Nutzung in Deutschland schließt außerdem die Herstellung von Kraftstoffen ein. Biomethan ist zum Beispiel die erneuerbare Alternative zu Erdgas und Treibstoff aus Rapsöl kennt man schon seit vielen Jahren unter dem Namen Biodiesel. Eine der einfachsten Methoden, um aus biologischer Masse Energie zu gewinnen, ist Verbrennung – ein Holzfeuer erzeugt Wärme, die für unterschiedliche Zwecke genutzt werden kann. Alternativ kann der pflanzliche Rohstoff durch Gärung zunächst in einen effizienteren Brennstoff verwandelt werden.

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Wasserkraftanlagen in Deutschland – So viel Strom erhalten wir aus Wasserkraft

Wasserkraftanlagen haben in Deutschland eine lange Tradition und deshalb existieren viele kleine Anlagen, die statistisch nicht erfasst werden. Sodass man keine exakte Zahl nennen kann.

80 Prozent des Stromes aus Wasserkraft erzeugen große Wasserkraftwerke

2011 ergab eine Umfrage in den einzelnen Bundesländern, dass sich die Anzahl der Anlagen etwa auf 7600 beläuft. 6249 kleine Anlagen wurden 2008 nach dem erneuerbare Energien Gesetz vergütet. Außerdem sind die Standorte von 406 größeren Anlagen bekannt, die mehr als ein Megawatt Strom erzeugen.

2012 wurden 21755 Gigawattstunden Strom mit der Kraft des Wassers gewonnen

Das entspricht circa 3,6 Prozent des Bruttostromverbrauches. Der Anteil der Energieerzeugung aus Wasserkraft am Bruttostromverbrauch in Deutschland pendelte in den Jahren 1991 bis 2012 zwischen 2,9 und 4,3 Prozent. Das hängt vor allem damit zusammen, wie viel Wasser die Flüsse führen. In trockenen Jahren wird weniger Energie erzeugt. Kapazitätsmäßig soll sich an der einen oder anderen vorhandenen Anlage durch An- und Umbauten noch etwas erhöhen, aber die Anzahl der Anlagen wird wahrscheinlich nicht weiter steigen.

In Deutschland sind 4.040 Megawatt Leistung in Wasserkraftanlagen installiert

Eine Potenzialanalyse des Bundesamtes für Umwelt ergab, dass das Potenzial zu 80 Prozent ausgeschöpft ist. Das sind etwa 20,9 TWh Regelarbeitsvermögen. Lediglich 20 Prozent können noch zusätzlich erschlossen werden. Das sind etwa fünf TWh. Diese sollen aus Reaktivierungen vorhandener Staubecken und Modernisierungen an bestehenden Anlagen erschlossen werden.

Arten von Kraftwerken mit Wasserkraftnutzung

Bei den Anlagen wird zwischen Speicherkraftwerken, Laufwasserkraftwerken und Pumpspeicherkraftwerken unterschieden. Laufwasserkraftwerke nutzen die Fließgeschwindigkeit von Flüssen für den Antrieb ihrer Turbinen, während Speicherkraftwerke die Kraft des angestauten Wassers nutzen. Weiterlesen Wasserkraftanlagen in Deutschland – So viel Strom erhalten wir aus Wasserkraft

Gibt es Vorschriften oder echte Siegel für Öko-Strom?

erneuerbare-energie-oeko-stromVerschiedene Label im Bereich Öko-Strom machen den Markt transparent und die Angebote überprüfbar. Besonderes Augenmerk sollten Sie auf den Unterschied zwischen Gütesiegeln und Ökostromzertifikaten legen. Allumfassende Garantien oder Siegel gibt es leider nicht.

Zertifikate und Siegel

Verschiedene Prüfstellen kümmern sich darum, dass gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Verlässliche Auskunft über Herkunft und Zusammensetzung des Stroms erhalten Sie durch die Ökostromzertifikate. Entscheidend für deren Vergabe ist die Zusammensetzung des Stroms. Es ist üblich, die Ökostrom-Zertifikate zu handeln. Ein Zertifikat sagt nichts über die Zusammensetzung des Stroms aus. Über die Qualität eines Ökostromtarifs gibt Ihnen das Gütesiegel Auskunft. Dieses ist in den meisten Fällen die Voraussetzung, einen bestimmten Anteil der Einnahmen zur Errichtung neuer Anlagen zwecks regenerativer Stromerzeugung zu investieren. Gleichzeitig sollen die vorhandenen Anlagen ein gewisses Alter nicht überschreiten.

Zahlreiche Prüfstellen kontrollieren

Eine bekannte Prüfstelle für den Strom ist unter anderem der TÜV. Das Zertifikat „Geprüfter Ökostrom“ des TÜV Nord bestätigt, dass der Strom vollständig aus erneuerbaren Energien kommt und diese Produkte einen wirklichen Beitrag zum Ausbau regenerativer Energien leisten. Der öffentliche Kriterienkatalog „Geprüfter Ökostrom nach dem TÜV NORD CERT Standard A75-S026-1“ gewährt einen Einblick auf die Schwerpunkte, die der TÜV bei seinen Überprüfungen setzt. Dazu gehören z.B. die Nachweispflichten zur Erzeugung und Herkunft. Es gibt viele weitere Zertifikate und Siegel für Öko-Strom. Dazu gehört das Gütesiegel „OK-power“, welches der Verein EnergieVision e.V. vergibt.

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Wir funktioniert eigentlich so eine Solaranlage

Das Sonnenlicht landet auf Ihrem Dach und wird in Elektrizität verwandelt. Der Schlüssel zu diesem modernen Wunder ist die Photovoltaik. Wie das mit der Solaranlage funktioniert, lesen Sie am besten selbst.

Das Funktionsprinzip der Photovoltaikanlage

Das Kernstück der Solaranlage ist die Solarzelle, wobei meistens 60 Solarzellen in einem Solarmodul zusammengefasst sind. Die Solar panels auf einem Hausdach bestehen aus 10 bis 100 solcher Solarmodule. Das großartige an den Solarzellen ist, dass sie gar keine volle Sonneneinstrahlung brauchen, sondern nur Licht, und das funktioniert auch bei bewölktem Himmel. Die Solarzellen bestehen aus Silikon, einem perfekten Halbleiter. Sie absorbieren das Tageslicht, das aus winzigen Energieträgern (Photonen) besteht.

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Gibt es Förderungen für private Solaranlagen?

erneuerbare-energie-solaranlageSolarenergie als eine saubere Energiequelle kann auf vielfältige Art und Weise Förderungen erfahren. Dabei gibt es für private Solaranlagen verschiedene Förderprogramme bei Photovoltaik (Stromerzeugung) und Solarthermie (Solarwärmeanlagen).

Strom vom eigenen Dach

Die Photovoltaik wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, gefördert. Es wurde im August 2014 zuletzt reformiert. Förderung und Vergünstigungen gibt es weiterhin für Kleinanlagen auf dem eigenen Dach. Sie dürfen eine Nennleistung bis zu 10 kWp aufweisen. Dabei sind die Fördermöglichkeiten sehr unterschiedlich, Sie sollten sich ausführlich beraten lassen. Die Einspeisevergütung ist staatlich garantiert. Über die KfW-Bankengruppe können Sie günstige Kredite für Ihre geplanten Photovoltaikanlagen erhalten, auch Solarstromspeicher werden gefördert. Der Tilgungszuschuss beträgt dabei bis zu 660,00 Euro pro kWp PV-Leistung.

Die Sonne bringt Wärme ins Haus

Solarthermie ist eine weitere private Nutzung der Sonnenenergie. Sie können dafür bei der KfW-Bankengruppe oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Unterstützung beantragen. Die Förderung zur Solarthermie wird durch die KfW mit zinsgünstigen Krediten im Bereich von 50000,00 Euro bei Neubauten und 75000,00 Euro bei der Haussanierung gewährt. Das BAFA gibt zur Förderung der Solarthermie im Bestandsbau Mittel weiter. Hier können Sie unter anderem den Mindestförderbetrag in Höhe von 2000,00 Euro für thermische Solaranlagen erhalten, welche Warmwasser aufbereiten und zur Heizungsunterstützung dienen. Die Kollektorfläche kann dabei bis zu 14 Quadratmetern groß sein. Wenn Ihre Anlage eine Größe von 11 bis 40 Quadratmeter hat, so bekommen Sie weitere 140,00 Euro pro Quadratmeter begonnener Kollektorfläche.

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